Transportrad bringt's!

In den letzten Jahren haben sich unzähliche Anwendungen von Transporträdern bewährt. Obwohl sich die meisten Städte in Europa dieser Tatsachen mittlerweile bewusst sind, wird das volle Potential des Transportradeinsatzes bei weitem noch nicht genutzt.

So könnten beispielsweise laut dem Forschungsprojekt Cyclelogistics.eu mindestens:

  •     30% der Kurier, Express, und Paketlieferungen (KEP)
  •     50% der gewerblichen Dienstleistungen und Wartungseinsätze
  •     77% aller privaten Logistikwege (Einkaufen, Kindertransport und Freizeitaktivitäten) auf Lastenräder verlagert werden.

Das Schweizer Transportrad-Sharing-Projekt Carvelo2go mit bereits 16 000 registrierten NutzerInnen hat erhoben, dass. "40% ihrer NutzerInnen sagen, dass sie mit Cargosharing ein privates oder geshartes Auto ersetzen." (Quelle: Velojournal 2019-4) Das zeigt das Potential der privaten CO2-Einsparung durch Transportradeln sehr deutlich!

Die internationalen Paketdienstleister UPS, DHL und DPD beginnen bereits mit der Umstellung von spezifischen Transportaufgaben. So bestätigt zum Beispiel Richard Komina, Service-Manager DHL Wien:

„Für uns sind die wirtschaftlichen Vorteile des Transportrads entscheidend: Betriebskosten geringer, Produktivitätsvorteile weil Parkplatzsuche einfacher, Radwege besser ausgebaut, Stau ist kein Problem. Im innerstädtischen Bereich schaffen Transportradfahrer 20 bis 25 Adressen pro Stunde. Damit kann kein Auto mithalten."

 

Testbetriebe

Hier präsentieren wir jene Betriebe, Gemeinden und Gesundheitseinrichtungen, die sich 2018 am Test beteiligt haben. 2019 werden die KlimaEntLaster in den drei Bundesländern Oberöstererich, Niederösterreich und Burgenland präsent sein und in den Städten Freistadt, Amstetten und Mattersburg gemeinsam mit der Bevölkerung und zentralen Stakeholdern Transportrad-Tests und Sharing-Optionen entwickeln.Falls Sie dabei mitwirken möchten, melden Sie sich bitte unter info(at)klimaentlaster.at